Verkaufsständer, oder auch Point-of-Sale-Displays, können einfache Kisten auf dem Kassentisch sein, oder auch komplexe Skulpturen aus Karton und Kunststoff. Sie benötigen aber fast alle Klebstoff in der Fertigung.

Es ist oft nicht einfach, die Fertigung solcher Verkaufs-Hilfen zu automatisieren, da die Chargen klein sind, und manche Bauteile sehr groß. Viele Modelle enthalten austauschbare Elemente. Aus diesen Gründen sind Schmelzklebstoffe und Klebepistolen seit langem die bevorzugte Lösung für die effiziente Montage von Verkaufs-Ständern. Der Hauptgrund ist, daß sie verläßliche Verbindung der Bauteile bieten, einfach zu handhaben, und leicht verfügbar sind.

Die fertigen Verkaufs-Ständer müssen einiges abkönnen. Sie werden oft bereits mit Waren befüllt und dann durch den Laden transportiert, was die Festigkeit der Klebung bis an die Grenzen testen kann. Hierzu können weitere Faktoren kommen, wie zum Beispiel hohe Temperaturen in einem Schaufenster, tiefe Temperaturen während des Transports zum Geschäft oder im Lager. Die Wahl des richtigen Klebstoffs kann hier den Unterschied zwischen Überleben und Auseinanderfallen machen.

Selbst mit dem bestausgebildeten Fertigungs-Personal, der korrekten Menge Klebstoff und der richtigen Auftragstemperatur kann jeder Hersteller von kostenintensiven Reparaturen berichten, die aufgrund eines qualitativ unzureichenden Klebstoffes beim Kunden anfielen.

Die Herausforderungen an die Hersteller von Verkaufs-Ständern sind groß, da es sich bei den zu klebenden Materialien nicht bloß um einfachen Karton handelt. Die Kartonagen sind oft beschichtet oder Lackiert, und manchmal handelt es sich gar nicht um Karton, sondern um Kunststoffe wie das extrem schwer zu klebende extrudiere Polypropylen. Eine kleine Änderung im Design des Werkteils kann schlimme Folgen haben, und ist oft schwer nachzuverfolgen.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es unabdingbar, daß ein Qualitäts-Klebstoff eingesetzt wird, der gleichbleibend in seiner Leistung ist und die größte Toleranz gegenüber den vielen Variablen in diesem Segment aufweist.

Der Einsatz eines Klebstoffes guter Qualität wie tecbond 213 oder 214 hilft bei der Minimierung von Reparaturen im Einsatz. Die Kosten solcher Reparaturen fressen die Einsparungen durch den Einsatz von Schmelzklebstoffen minderer Qualität schnell auf.

Die reputierten Hersteller von Verkaufs-Ständern setzen tecbond Schmelzklebstoffe und tec Klebepistolen aus gutem Grund ein: Zuverlässigkeit.

Tank-Schmelz-Anlagen versprechen Herstellern oft Kosteneinsparungen durch den niedrigeren Klebstoff-Preis. In Wirklichkeit rechnen sich die höheren Investitionskosten jedoch selten, da diese Systeme extrem wartungsintensiv sind, und oft gereinigt werden müssen. Schmelzklebstoff, der zu lange heiß gehalten wird, verliert seine Leistungsfähigkeit, und die teuren beheizten Schlauchleitungen müssen oft ersetz werden, wenn sie zu oft geknickt werden. Reparaturen sind meist zeitaufwändig, und die Stillstandkosten oder Vertragsstrafen für Verspätungen sehr teuer. Wieviel einfacher ist es da doch, ein Paar Klebepistolen in Reserve zu haben, und sie einfach an die Steckdoese anzuschließen, wenn es nötig wird. Da rechnet sich auch der etwas höhere Klebstoffpreis ganz schnell.